Online Marketing Agentur aus Freiburg und Lörrach
Top bewertete Agentur: 34 Rezensionen mit 4.9 von 5
eine Gruppe Hirsche auf einer Wiese

Unternehmenspositionierung | So platzierst du dein Unternehmen langfristig richtig.

Keine Positionierung für sein eigenes Unternehmen zu haben, ist wie ein kopfloses Huhn über den Hof zu rennen. Was ist dein Ziel? Wohin geht dein Weg? Warum hast du keinen Kopf?

 

Grafik mit Ziel und weißem Kopf zur Darstellung der Unternehmenspositionierung -Beitragsbild

 

Kurzer Stopp: Bevor wir in die Welt der Unternehmenspositionierung eintauchen, brauchen wir eine Definition.
„Eine Unternehmenspositionierung beschreibt: Warum gibt es dein Unternehmen? Was macht dein Unternehmen so besonders? Wie kommuniziert dein Unternehmen? Wer muss auf jeden Fall von deinem Unternehmen hören?“

 

Klar, diese Definition ist sehr kurzgefasst und man könnte ausschweifen und schlaue Frauen und Männer zitieren.
Ich möchte an diesem Punkt lieber an der Praxis arbeiten und Tipps geben, wie man ein Unternehmen so gut positioniert, dass sie die wundervolle Realität für deine Zielgruppe wird.

 

Die Fragen, die ich oben nannte, dürfen gerne stark in Erinnerung bleiben. Wir werden ihnen oft wiederbegegnen. In diversen Formen als Fragen oder auch als Aussagen – sie werden dich aber immer dasselbe herausfinden lassen: Wer? Was? Wie? Für wen?

Hier finden wir im Alltag großartige Beispiele der Unternehmens­positionierung

Steigen wir ein mit namenhaften Größen, die wir alle kennen und von denen wir sicher auch Bilder, Slogans, Claims, Videos und Lieder nachts im Schlaf aufsagen könnten.

 

  1. RedBull – jeder kennt die Comics und spricht auch automatisch das „ü“ länger aus, wenn man über das beflügelnde Unternehmen spricht.
  2. Nike – schwitzende Sportler:innen, die durch die Sportbekleidung noch mehr aus sich rausholen können und die sich vor jedem Basketball-Spiel oder Marathon selbst mit einem euphorischen „Just Do It“ motivieren.
  3. Ikea – Na, „wohnst du noch oder lebst du schon?“ Ach Ikea, wenn ich durch die blau-gelben Reihen schreite, dann spüre ich in jeder Faser die Unternehmenspositionierung.Das Unternehmen hat sich so gut positioniert, dass uns sogar ein Font sofort den schwedischen Namen rufen lässt.

 

Um auf unseren deutschen Markt zu schauen, möchte ich hier deutsche Unternehmen, die meiner Meinung nach beim Thema Unternehmenspositionierung nicht fehlen dürfen, nennen: Einhorn und FritzKola! Zwei Unternehmen, die sich mit Witz, Charme und einer ganz klaren (politischen) Unternehmenspositionierung an Märkte getraut haben, an denen es von Wettbewerb nur so wimmelt.
Dennoch haben sie es geschafft sich im Cola und Kondom-Markt einen Namen zu machen, mit dem sie aus der Masse hervorstechen. Zudem tragen sie ihre Werte auf der Brust wie ein Superheld seine Initialen. Das macht sie in meinen Augen zu wirklichen Superhelden, die ihre Unternehmenspositionierung sicherlich wirtschaftlich aufgestellt haben und dabei ihren Anspruch auf eine einflussreiche, Werte-volle Unternehmenspositionierung vollkommen erfüllt haben. Chapeau.

Man kann dem ganzen noch die Krone aufsetzen

 

Weißer Kopf mit Krone zur Visualisierung on großartigen Beispielen von Unternehmenspositionierung

 

Die folgenden Beispiele der Unternehmenspositionierung zeigen, dass eine starke, nachhaltige Verfolgung der Positionierung es schafft, sich so ins Kund:innenhirn zu brennen, dass der Unternehmensname ganze Produktbereiche eingenommen hat:

  1. Tempo
  2. OB
  3. Tesa
  4.  Nivea (bei mir im Schwabenland gibt`s quasi nur die 😊)

Gibt’s hier nun erstaunte Gesichter, die verstehen, dass Tempo ein Markenname ist und das Produkt an sich Taschentuch heißen sollte? denen das noch gar nicht bewusst war, dass ein Tempo eigentlich ein Taschentuch oder ein Tesa ein Klebestreifen ist!? Auch hier hebe ich den metaphorischen Hut. Sich so klar für ein Produkt und Qualität zu positionieren, ist eine große Kunst und verlangt viel Durchhaltevermögen und detailverliebte Anpassungsfähigkeit.

 

Trotz der Fülle ihrer Produkte und Positionierungen, eines haben alle diese Unternehmen gemeinsam, nur was?
Sie haben für sich ihre Unternehmenspositionierung gefunden, der sie treu geblieben sind, bis sie nicht mehr aus den Köpfen der Kundschaft wegzubringen war. Sie haben ihre Kommunikation der Kanäle in Gänze darum aufgebaut und sind hartnäckig dran geblieben bis die Kund:innen alles in ihr Unterbewusstsein aufgezogen haben. Oder fragt sich noch einer wer das Unternehmen hinter: Quadratisch. Praktisch. Gut. ist?

Unternehmens­positionierung in der Praxis.

So. Warum eine gute Positionierung das A und 0 ist, wissen wir jetzt. Wie man sein Unternehmen positioniert, steht noch aus. Somit nun die wichtigsten Tipps für eine stabile Unternehmenspositionierung:

1. Finde heraus, wer deine Zielgruppe ist. Sprechen wir mit jungen Männern oder eher mit Frauen im Rentneralter. Noch spezifischer: Was ist ihre Überzeugung? Warum brauchen sie das Produkt. Mit welchem Motiv kaufen sie dein Produkt? Sind es soziale Motive, Individualitätsmotive oder wollen sie dazugehören? Sind sie eher Typ Abenteuer oder Madame Balance?

2. Definiere deinen Markenkern durch deine Alleinstellungsmerkmale. Wofür stehst du? Vereinfacht deine Software das Arbeitsleben besonders oder sind die Schuhe einzigartig nachhaltig?

3. Was sagst du? Finde deinen Positionierungsclaim und schreie ihn in die Welt.

 

Kleiner aber feiner Einschub

Weißer Kopf - Pfeil auf Dartscheibe - Gummibärchen im Mittelpunkt

Kleine gummige Bärchen haben das schon hervorragend gemacht. Beende mal diesen Satz:

Haribo macht Kinder froh und …… – einfach, oder?

Sie schreien das Claim in die Welt und sind auch nicht verlegen, ihn auch nochmal ein 20. Mal rauszuhauen. Die Markenbotschaft und sogar der Rhythmus sind Teil der Identität geworden und somit unsere Realität mit dem Produkt. (Hier kann auch gerne der Bratmaxxe-Song angestimmt werden. 😊 )

Weiter im Text

4. Wähle deine Inhalte gut aus. Sie geben deiner Markensprache Leben, tragen deine Positionierung in die Welt hinaus. Sie sind vollkommen ‚DU‘. Du bestimmst die Aussage, die Lautstärke oder Stille, den Grad an Emotionen und Verbundenheit.

5. Deine Inhalte gibt es nicht ohne deine eigene Markensprache und deine individuelle Wahl der Kanäle. Sie transportieren deine Positionierung genau zu den Menschen, die es hören wollen und müssen. Und durch den Kanal, durch den es am lautesten nachhallt.

6. So, wir kennen deine Kund:innen, deinen Inhalt, deine Botschaft, deine Werte.
Ein Punkt ist da noch offen: Wie oft muss man auf dich treffen, bis Kund:in aktiv wird?
Hast du ein Produkt, das man schnell mal kauft. Oder vertrittst du eine Dienstleistung, die man nicht alltäglich braucht, aber wenn man sie braucht, dann sollte man ganz ganz sicher dich im Kopf haben müssen, weil man zuvor nie an dir vorbeigekommen ist.

weißer Kopf mit goldenem Blitz, Dartscheibe, Pfeil trifft Gummibärchen

Wenn du dies alles umsetzt dann verwandelt sich deine Botschaft bei jeder Wahrnehmung in einen weiteren emotionalen und mentalen Reiz im Kund:innen-Kauf-Zentrum. Zuerst wird deine Positionierung gesehen. Dann wird sie von deinen Kund:innen akzeptiert. Und wenn du geduldig an ihr arbeitest, wird deine Positionierung Realität. Dein Unternehmen wird zu deiner Positionierung.

Setze dich mit deinem Produkt auseinander. Du – und dein Team – kennt das Produkt am besten, ihr liebt und lebt es. Kannst du folgende Fragen für dich beantworten?

1. Was sind deine Alleinstellungsmerkmale?
2. Wie schaffst du eine emotionale Verbindung?
3. Warum kauft man dein Produkt?
4. Wann verwendet man dein Produkt?
5. Wie sprichst du am besten mit deiner Zielgruppe?
6. Und wer ist denn deine Zielgruppe überhaupt?

Hör ich ein lautes: „JAA, das kann ich!“ Super, dann hast du die wichtigsten Schritte für dich schon gemacht. Wenn du nun diesen Antworten noch den passenden Rahmen gibst und geduldig dein Ziel verfolgst, dann freuen wir uns deine Markenpositionierung bald am Markt beobachten zu können. Vielleicht können wir ja auch bald deinen Claim im Schlaf aufsagen.

Na, was heißt das denn jetzt genau?

Unsere Empfehlung ist ganz klar: Wirf dein Unternehmen nicht an den Markt und hoffe, dass deine Kund:innen dich finden werden. Positioniere dein Unternehmen klar für eine Zielgruppe, kommuniziere klar durch deine Kanäle, sei konsistent und standhaft. Mach dich auf die Suche nach DEINEM Markt, denn genau dort warten DEINE Kund:innen.

Waldhirsch Wissenswelt

Weitere spannende Beiträge, die dein Unternehmen zum Röhren bringen!

Beitragsbild zum Thema Affektheuristik

Affektheuristik – Wenn Kunden mit dem Herzen denken

12. August 2021

Mehr erfahren

Grafik zum Thema Wunschkunde

Auswirkungen einer Fokussierung auf Wunschkunden

5. Dezember 2019

Mehr erfahren

Beitragsbild zum Thema Availability Heuristic

Availability Heuristic – So urteilen Ihre Kunden

27. Mai 2021

Mehr erfahren